Hier sollen aktuelle Themen rund um das Gärtnern, von Mitgliedern für Mitglieder, erscheinen.

Bitte Vorschläge einreichen!


 

 


 

Liebe Gartenfreunde
Wir, das heisst mein Mann und ich, treten als Imker die

Nachfolge von Dorothea Bogs an, die bei Euch im

Kleingartenverein viele Jahre ihre Bienenvölker hatte.

Den einen oder anderen haben wir auf eurem Sommerfest

dieses Jahr schon kennengelernt, wo wir mit unserem

Honig vertreten waren.


Zurzeit machen die Bienen keinen Winterschlaf, sondern

ziehen sich bei Kälte in ihrer Beute zu einer Wintertraube

zusammen. In der Traube halten die Bienen eine Körpertemperatur

von mindestens 15 Grad Celsius. Diese wird kurzzeitig auf 23 Grad

aufgeheizt und wieder abgekühlt. Das Brutgeschäft ist weitgehend

ganz eingestellt und wir können die Bienen ein letztes Mal für dieses

Jahr gegen die Varroamilbe behandelt. Wir werden gern im Laufe des

nächsten Jahres weiter von unseren Bienen berichten.
Wer Fragen hat kann uns gern schreiben, unter:



Wir wünschen eine schöne Weihnachtszeit
Rosemarie und Arnd Nicol

 


Liebe Gartenfreunde,
bevor ich vor 5 Jahren hier meine Bienen bei Ihnen
in meinem ersten Imkerjahr aufstellen durfte, ging
ich fast täglich durch das Kleingartengebiet
Am Knill. Durch Herrn Hinz bin ich damals versteckt
an einem sicheren Stand für meine Bienen gekommen.
Ich bewunderte oft Pflanzen oder auch ganze Gärten
und verstand langsam, dass  die Pflanzen-
und die Bienenwelt  keine Parallelwelten sind.

Wenn die Weiden blühen geht es bei den Bienen los,
der erste Pollen wird eingetragen, das Brutgeschäft
angekurbelt. Dann kommen die Obstbäume während es
auf dem Land fast nur noch gelb durch den Raps
blüht; die erste Honigernte! Ist dieses alles
vorbei, warten wir auf Sommer- und Winterlinde,
um ein zweites Mal zu schleudern. Dann ist das
Bienenjahr im Galopp beendet. Zum Glück sorgen viele
in den Kleingärten dafür, dass die Bienen in den
Zwischentrachtzeiten nicht verhungern, indem sie
unzählige verschiedene Pflanzen anpflanzen.
Wenn die Bienen zum Spätsommer immer massiver von
der Varroa-Milbe geschädigt werden, dann ist die
"Behandlung" der Bienen überlebenswichtig.
Trotzdem haben die Bienen in der Stadt oft ein
besseres Leben, auch wenn die Giftspritze von
Pflanzen "liebhabern" hier und da doch noch zum
Einsatz kommt. Trotzdem verläuft ein Bienenjahr
meist anders als man denkt, denn das Wetter und
Klima spielt hier eine weitere große Rolle.

Nun hat mich ein neuer Vorstand "wiederentdeckt"
und ich bin ganz erfreut über das Interesse und
die Unterstützung.

Der Honig aus dem Knill war bisher immer von
großartigem Geschmack durch die Vielfalt
Ihrer Gärten. Ich arbeite nach den Kriterien
des Bioland Verbandes. Wenn Sie Interesse oder
Fragen haben, schreiben Sie mir gerne eine Mail.
Ich verkaufe natürlich gerne auch meinen Honig.
Wenn Sie Sonderwünsche haben melden
Sie sich frühzeitig
- Wabenhonig
- harten Rapshonig, ungerührt
- eine Bienenwabe benötigen

Ich arbeite mit sanftmütigen Bienen.
Bienen essen keinen Kuchen und keinen Schinken.
Tipp: Bewegen Sie sich langsam oder bleiben Sie
stehen, falls Sie einmal das Gefühl haben,
dass sie Ihnen zu nahe kommen könnte.

Herzliche Grüße

Dorothea Bogs
www.Hamburger-Hanse-Honig.de


 

Pächter packen bei den Beeten am Vereinshaus an:

 


Am 7. Mai 2016 wurde bei uns in der Stargarder Str.
zu einem „Tag der offenen Tür“ von der EVE 14
eingeladen. Dort wohnten seit Ende letzten Jahres
ca. 48 jugendliche Flüchtlinge.

Einige Mitglieder unseres Gartenvereins nutzten die
Gelegenheit, einen Eindruck über das dortige Leben
der jungen Menschen und die Arbeit der Betreuer
und Ehrenamtlichen Mitarbeiter zu gewinnen.

Die Jungs und das Team waren ausgesprochen höflich
und von besonderer Gastfreundlichkeit. Der Jugend
hat man angemerkt, dass es ihnen wichtig war, ihren
Gästen ihre Kultur und ihre Heimat näher zu bringen.

Zwischenzeitlich habe ich mir ein Wörterbuch „arabisch
– deutsch“ gekauft, bis jetzt keine Chance, nicht
ein Wort.

Dagegen Hut ab vor den Sprachkenntnissen, die unsere
Jungs in so kurzer Zeit erworben haben. Ich hatte tatsächlich
keine Verständigungsschwierigkeiten mit ihnen.

Auf einen jungen Künstler wurde ich aufmerksam, der seine
Bilder ausgestellt hatte. Sie waren sehr besonders, aber auch
von einer gewissen Traurigkeit. Wie ich erfuhr, hat er in seinen
Bildern Erinnerungen und Erlebnisse aus seiner afghanischen
Heimat, an die Flucht, Angst vor dem was kommt aber auch
Träume, Hoffnung und Zuversicht dargestellt.

Da hatte ich eine Idee !!!!!!
In meinem Garten stand ein betonfarbener Blumenkübel den ich
immer schon bemalen wollte. Das hat der junge Künstler
mit dem schönen Namen Zaheer übernommen. Jetzt habe ich
ein sehr schönes Kunstwerk in meinem Garten.

Diesem jungen Künstler wünsche ich eine wundervolle Zukunft
und dass alle traurigen Erinnerungen langsam verblassen und
seine Bilder, die er hoffentlich noch malen wird, eine positive
und farbenfrohe Ausstrahlung haben werden.

Ich schreibe dies alles, weil ich anfänglich meine Bedenken hatte
was da auf uns zukommt. Alle Bedenken waren unnützer Kalorienverbrauch.

Ihnen allen eine schöne Zeit wünscht

Birgit Blumenthal

 


Ein Neuanfang! (siehe Foto des Monats Februar)

Die vorhandene Laube auf dieser Parzelle im Oldenfelder Park konnte nicht mehr restauriert werden. Zu viele Jahre wurde sie nicht mehr ausreichend gepflegt. Ihr half es auch nicht, dass sie viele Jahre unseren ehemaligen Vereinsvorsitzenden beherbergt hatte und ihm und seiner Familie stets einen sicheren „Unterschlupf“ bot.

Nach kurzer aber reiflicher Überlegung, mit Unterstützung des Landesbundes, hat die neue Pächterin eine gute Entscheidung getroffen. Neuanfang!

Seit Februar 2015 kommt sie allerdings nicht mehr recht zur Ruhe. Viel Arbeit steht an und jetzt im Mai gilt es auch noch, jede Menge Fragen von Spaziergängern und Nachbarn zu beantworten. Die neue Laube fällt auf! Kaum ein Passant kommt, ohne einen Moment zu verharren, an dieser Parzelle vorbei. Und das wird wohl die nächsten Monate eher noch zunehmen, denn nach der Laube geht es nun an die Pflanzungen. Wir sind gespannt…

Vielen Dank für die Fotos, liebe Renate! Und halte uns bitte auf dem Laufenden.